Monza goes 24V

Donnerstag, 24. Januar 2013, 07:52:33

  • Hallo Leute,

    möchte euch hier mal meinen Monza etwas ausführlich vorstellen. Den habe ich 2011 im Juli als vor zehn Jahren frisch lackierte Rohkarosse mit "allen" Teilen gekauft. So waren da schon jede Menge Teile neu reingewandert wie Bremssättel, Schläuche, Stoßdämpfer und und und. Außerdem waren schon sämtliche Anbauteile wie Achsen, Stoßdämpfer, Antriebswellen, Tank und sogar das Diff lackiert.
    So sah er aus. Neu lackiert und dann mit Staub von etwa zehn Jahren drauf.
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    Der Vorbesitzer war Student, dem nach der begonnenen Restauration das übliche dazwischen kam, Frau, Haus, Kind(er). Für ihn wars kein Problem, er hat ja noch nen GSE. Für die Sicherheit seiner selbst und anderer war es vielleicht besser, das er ihn nicht selbst weiter zusammengebaut hat, wie sich nach und nach herausstellte. Da waren so Sachen wie 10er statt 12er Schrauben in den vorderen Querlenkern, dafür große U-Scheiben, und Bremssättel seitenverkehrt montiert und so weiter. Naja egal. Ich hab fast alles was schon drin war nochmal rausbauen müssen, nur um es richtig einzubauen.

    Jedenfals war erstmal eine Wäsche fällig.
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    Was für ein Unterschied

    So ein Monza zerlegt füllt die Regale ja ganz schön, da sieht man natürlich auch nicht was alles fehlt. Eines war jedenfalls sicher, die Sitze. Die hatten wohl seine Schrauberkumpels mal in die Tonne geworfen. Vielleicht auch besser so, sonst hätte ich jetzt ne hellbraune Innenausstattung drin.

    Wies dann so lief, nach und nach zusammengebaut und fertig gestellt. Paar Teile bestellt und sogar beim Guhru abgeholt. Dort hab ich leider total vergessen ein paar Bilder zu machen. Und dann endlich ein paar Sitze gefunden, die ich abholen konnte, nur damit ich erstmal überhaupt welche habe. Dummerweise mußte ich bei dem alles vom Monza mitnehmen, was er noch aus ner Schlachtung liegen hatte.
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Donnerstag, 24. Januar 2013, 08:00:57

  • Der weitere Zusammenbau
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    Bis er dann so etwa Ende Oktober soweit fahrbereit fertig war.


    Aufgrund des folgenden Winters und der "günstigen" Unterhaltskosten eines 2,5ers ohne Kat wurde er dann letztes Jahr nur ein paar mal mit gelben Nummern bewegt, was nicht ganz so schlimm war, hatte ja noch den hier.
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    Im April letzten Jahres ergab es sich dann, das ich hier im OHF ne Biete Anzeige las: Verkaufe C30SE. Und wie es der Zufall wolte, stand der in derselben Halle wo ich damals schon den Ascona geholt hatte. Also hingefahren, angeschaut und mitgenommen.
    Damit beginnt dann auch erstmal das eigentliche Thema aus der Überschrift.
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Donnerstag, 24. Januar 2013, 08:17:15

  • Also erstmal den Motor nach Hause geholt. Er stand in der Halle dort wohlgemerkt unter nem Dach, welches so langsam vor sich hin bröselte, und das mit offenem Ansaugkrümmer. Der Besitzer sagte auch gleich, das man ihn wohl lieber öffnen und bei der Gelegenheit natürlich mit neuer Kopfdichtung, Ketten usw. ausstatten sollte. Mitgenommen hab ich ihn trotzdem und dann erstmal in die Ecke gestellt. War für den nächsten, also jetzigen, Winter geplant.
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    Fast Zeitplangemäß konnte ich dann auch starten mit dem Projekt. Als erstes kümmern, wo man die notwendigen Ersatzteile herbekommt. Da gabs eigentlich nur einen Namen. Ronald Bolz. Ne kurze Mail an ihn und er gab mir direkt seine Telefonnummer. Irgendwan schaffte ich es endlich, ihn mal anzurufen. Es wurden glaub ich genau 56 min Gespräch daraus. Am Ende war jedenfalls alls soweit geklärt, und die Teile schon sogut wie auf dem Weg. In der Zwischenzeit mußte ich erstmal noch ne vernünftige Werkbank bauen, auf der man auch mal so nen Motor machen kann.
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    Und schwupps da waren die Teile auch schon da.
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Donnerstag, 24. Januar 2013, 08:20:00

  • Also mal angefangen den Motor zu zerlegen. Hab mir noch so gedacht, hoffentlich ist der noch brauchbarer wie die Versprechen des Verkäufers mir die fehlende Lichtmaschine nachzuschicken. Die hab ich nämlich nie bekommen :cursing: Ich nenn den OHF Namen jetzt mal nicht. Jedenfalls hatte ich aufgrund der in die Ansaugkanäle gefallenen Brocken und Drecks den Motor ja noch nie durchgedreht. Wollte halt nicht noch mehr Schaden machen. Also lieber erstmal Kopf runter. Die Anbauteile sahen schon ganz schön Sch... aus.
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Donnerstag, 24. Januar 2013, 08:22:26

  • Dann war es soweit, Kopf runter und........ seht selbst
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    Drehen ließ er sich natürlich auch nicht. Mein Drehmo war auf 200Nm gestellt und knackte an der Kurbelwellenschraube. Die erste Lösung? Rostlöser. Ordentlich eingelegt und Feierabend gemacht.
    Den nächsten Tag frohen Mutes nochmal probiert. Und siehe da, kurz nochmal die 200 erreicht und plötzlich klack, und er drehte erstmal wieder als ob nichts gewesen war. Also mal ein wenig Sandpapier und Schleifvlies genommen und die Laufwand gereinigt mit dem Ergebnis, das der Rost über die Jahre hin stärker war wie der Stahl. Jedenfalls so nicht mehr zu gebrauchen.
    Am nächsten Tag habe ich dann mal in ner Motorenbude angerufen um mal zu erfahren was das neu bohren, hohnen, neue Kolben usw. kostet. Die sehr nette junge Dame am Telefon frug mich bei ihrem Rückruf als erstes ob ich sitze, wenn nicht sollte ich das mal besser tun. Sie erklärte mir, das es den Übermaßkolben von ihren Herstellern nichtmehr gibt und man entweder original opel für 340€ oder Mahle Schmiedekolben für 270€ nehmen müßte. dann rechnete sie mir vor: "also das sind dann 4 Kolben.." und ich so "wie jetzt vier, ich brauch 6" da mußte sie sich anscheinend selber erstmal setzen :D . Jedenfalls waren es dann round about 2000€. Ich bedankte mich und sagte auf Wiedersehen.

    Also mußte ich den nächsten Tag mal dran, nen gescheiten Motorunterbau zu bekommen. Erste Anlaufstelle, natürlich das OHF. Ich bekam doch recht viele Angebote :respekt: und hoffe das ich soweit allen geantwortet habe. Wenn nicht dann hier nochmal Vielen Dank dafür. Das beste kam wieder von Ronald, der mir die telefonnummer von Günther Frontzek gab. (Ich hoffe ich darf das hier alles so sagen) Er hätte wohl nen neu gelagerten Motorblock da. Also rief ich ihn an. Und siehe da, es war so. Neu gelagert, vermessen, gereinigt und lackiert. Kurz drüber geschlafen und dann für gut befunden und geordert. Dieser Block wird jetzt hoffentlich in nächster Zeit bei mir hier eintreffen.
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Donnerstag, 24. Januar 2013, 08:40:37

  • In der Zwischenzeit dachte ich mir, kann man ja schonmal den Kopf in Arbeit nehmen, der an sich noch recht gut aussah. Die Rost und Keimsachen konnten ja nicht so fest sitzen, is ja Alu. Also hab ich mal die Ventile rausgemacht und grundgereinigt. Dann den Kopf erstmal gekärchert, wobei das meiste von dem Geretze schon abging. Nen Haarlineal drauf, und festgestellt das er noch tip top plan ist. Also wird er natürlich wieder verwendet.
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    Eine Sache der ich noch auf den grund gehen muß sind die Metallspäne die ich im Ölpumpensieb vorfand. Mir wurde gesagt das es recht oft Teile vom Pleuellager sind. Oder aus dem Steuergehäusedeckel, welches ich noch nicht ab habe, weil ich es noch nicht geschafft habe, mal den großen Schlagschrauber von Arbeit mitzunehmen um die Kurbelwellenschraube zu überreden diese zu verlassen.
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    Der aktuelle stand ist jetzt halt so, das ich heute den Kopf und fast alle Anbauteile bei nem Kumpel abholen werde, der sie in ner richtigen Teilewaschmaschine hatte. er sagte bereits das es recht gut geworden wäre. Bin mal gespannt.
    Ansonsten heißt es warten auf den Motor und inzwischen Kopf fertig machen und lacken. Ein bißchen hübsch soll er ja auch werden
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