Windschutzscheibenwechsel OPEL Monza 3.0 E

Donnerstag, 09. November 2017, 19:05:20


  • Am Dienstag, 07.11.2017 stellte ich einen Riss, mittig
    in der Windschutzscheibe meines Monza fest.

    *


    Einen Tag später bemühte ich mich um eine Instandsetzung.
    Mir wurde eine Fachfirma empfohlen, zu der ich auch dann gefahren bin.

    NEIN, es ist NICHT "Car-Glas"! Dort habe ich 2010 keine guten Erfahrungen gemacht :!: :x

    Es ist ein kleiner Betrieb, der mich dann auch bereits Mittag anrief und mitteilte:
    "Sie ist lieferbar, in ca. 5 Tagen"! Colour mit Blaukeil, ohne Antenne.

    Ein weiterer Vorteil:
    Sie begrüssen es, das ich mit dabei bin, wenn die Scheibe aus getauscht wird. :o

    Jetzt warte ich auf den Anruf, das sie geliefert ist, um dann einen Termin zu vereinbaren.
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Freitag, 17. November 2017, 18:37:42


  • Lt. Anruf, die neue Scheibe ist da :D

    Als Einbautermin ist der 23.11.2017 vereinbart.

    Der Sprung ist nach Rechts abgebogen. Dabei hat es sich verdoppelt.
    Die Autobahnfahrt Vorgestern mit ca. 190 km/h (Winterreifen) haben ihm
    nicht weiter zugesetzt. Liegt mit unter an der Bauweise. Mit dem heutigen
    eingeklebten Scheiben, wo das einkleben der Gesamtsteifigkeit der Karosserie
    dient, wird das nicht mehr möglich sein. Aus diesem Grund ist eine Weiterfahrt
    mit einem Sprung gesetzlich nicht mehr gestattet ist.
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Donnerstag, 23. November 2017, 19:39:38


  • Einbautermin ist auf Grund eines Notfalles, den diese Fa. lösen muss,
    auf Montag den 27.11.2017 verschoben worden.
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Mittwoch, 29. November 2017, 17:47:52


  • Die Windschutzscheibe wurde am zurückliegenden Montag ersetzt.

    Pünktlich um 8.00 Uhr, bei diesem Wetter vor der Türe:

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    Bei der Auftragserteilung bat ich darum, beim Wechsel anwesend sein zu dürfen.
    Chef Georg befürwortete es sogar. Da jedes Fahrzeug seine individuellen wie auch
    ggf. kritischen Fakten hat.

    So lies er sich jetzt von mir elementare Punkte nennen, auf die beim Wechsel zu
    achten sind. Er ist schliesslich ein Jahr jünger als mein Monza ;) scherzte er.
    Obwohl immer wieder Oldies zu Scheibenwechsel vorbei kommen, kann er nicht
    alles Wissen und der Oldie-Liebhaber, in der Regel, sein Gefährt bestens kennt.

    Sehr offen Haltung, gepaart mit einer sehr guten gemeinsamen Ergänzung
    verdrängten meine Anfangsbedenken. Die man so hat, wenn sein Schatz in
    fremde Hände geht.


    A-Holmverkleidungen ab.

    Dichtung von innen von der Karosse lösen:

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    Kollege löste (Schnitt) mit einem Kunststoffmesser die Aussen Dichtmasse durch:

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    Anschliessend drückte Georg die Scheibe vorsichtig raus, was sich als schwierig erwies.
    Sie wurde sehr hartnäckig durch die Dichtmasse gehalten:

    So wurde weiter versucht, von aussen die Dichtmasse durch zu trennen.
    Unverzichtbar ist es zu wissen: Die Zierleiste "muss" beim Aus- wie beim Einbau
    in der Dichtung verbleiben:

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    Als hartnäckig erwies sich die Unterseite. Immer mit Bedacht, und "ohne" die
    Zeirleisten zu verbiegen.

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    doch dann hatte sie verloren:

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    Jetzt kommt die unangenehmste Arbeit. Die Reinigung des Karosserierahmens und
    noch schlimmer, die der Dichtung. Das wird nötig, da auf dem Markt keine "neue"
    Dichtung mehr erhältlich ist.
    Glücklich schätze sich jener, dessen Dichtung noch weich, elastisch und ohne Risse ist.


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    Nach der Reinigung und man achte bitte auf den Zustand des Rahmens.
    Der ist nach mehr als 34 Jahren immer noch im "jungfräulich" Zustand
    Gleichwertig hoch, das Amarturenbrett "ohne" Risse.
    Beides nur noch bei wengen Monza zu finden :o
    Das zeigt den wahren gepflegten Zustand :roll: JA :!:

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    Nun kommt der Einbau. Dichtung samt Zierleiste ist um die neue Scheibe gelegt.
    Einzugsband ist in die Dichtung eingelegt.

    Doch zuvor haben Georg und ich uns abgesprochen, ob vorher in den Winkel des
    Karosserierahmens Dichtmasse eingelegt werden soll. Georg sagte nein. Nannte
    die Gründe, gepaart mit einem Beispiel an einem Porsche gleicher Bau-At.
    Es & er überzeugte mich.

    Los ging es:

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    Zeitweise half ich mit, wo es erforderlich war. So z. B.: Nach dem die Scheibe justiert
    und unten eingesetzt war, setzte sich Georg in den Monza, sein Kollege rechts, ich links
    Aussen. Gerorg zog unten das eine Ende des Einzugbandes von rechts nach links und das
    andere Ende links von nach rechts. Jeweils nur bis zur Ecke. Dabei ist es sehr wichtig,
    Die Gummilippe, die die A2 Ausführung hat, ordentlich "über" das Armaturenbrett zu bringen.
    Dabei achteten wir von aussen darauf, dass die Scheibe nicht nach oben sich verschiebt.

    Als das sass, zog Georg als nächstes das Einzugsseil an dem A-Hom rechts hoch, dann links.

    Wir drückten von Aussen die Scheibe nach.
    Achtung:
    Dabei ist darauf zu achten, "nicht" auf die Zierleiste, nur auf die Scheibe direkt drücken,
    klopfen.

    Nächster Schritt, das Abdichten von aussen zw. Karosserie und Dichtung.
    Achtung:
    NUR Dichtmasse, abtupfbare nehmen, "keinen" Kleber:

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    Um eine sauberes Abdichten auch schwierig zu gänglichen Stellen (Schweibenwischerarm)
    half der Kollege bei der Führung der Kartusche:

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    Die Abschlussreinigung:

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    Im Rahmen des Service gab es noch einen Satz neue Scheibenwischer,
    original mit Spoiler auf der Fahrerseite. Kostenfrei :D


    Nur noch das Formelle und nach ca. 5 1/2 Stunden war alles bestens.
    "Besser als Neu" kann ich wirklich sagen und bin absolut zu frieden.

    Bild


    Vielen Dank an Georg und seinem Team, auch für den Kaffee ;)

    http://www.niedermayr-autoglas.de

    P.S.:
    Nicht nur bei Oldies ist das Team Niedermayr-Autoglas hervorragend.
    Gerade bei den aktuellen Modellen sind sie auf dem neusten technischen Stand
    und im Grossraum hier, die Einzigen. Ich habe mir die Anwendung der neuen
    innovative Technik an einem Fahrzeug zeigen lassen.
    Auch mit modernen Fahrzeugen ist man hier bestens aufgehoben.
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Freitag, 19. Januar 2018, 21:25:31


  • Sehr schön, dass sie das so sauber und genau gemacht haben! Sicherlich kein Fehler, wenn man da mit anwesend ist. Und dein Scheibenrahmen sieht wirklich spitze aus!
    Das mit der Dichtung ist echt ein Problem, meine macht zum Glück auch noch einen guten Eindruck. Aber da ja immer wieder mal diverse Gummiteile als Neuauflagen auftauchen, kann man sich vielleicht noch etwas Hoffnung machen, dass es auch bald eine Nachfertigung gibt.
    Ich mach mir mehr Sorgen um meinen Scheibentyp: Blaukeil, getönt und mit Scheibenantenne...

    Du hast geschrieben:
    "Doch zuvor haben Georg und ich uns abgesprochen, ob vorher in den Winkel des
    Karosserierahmens Dichtmasse eingelegt werden soll. Georg sagte nein. Nannte
    die Gründe, gepaart mit einem Beispiel an einem Porsche gleicher Bau-At.
    Es & er überzeugte mich."

    Was genau ist gemeint? Später wird doch Dichtmasse untergespritzt?
    Leider fehlt im Bericht die Beschreibung, wie der Gummi samt Zierleiste von der Scheibe runter - und an die neue Scheibe drankommt. Da muss man ja sicher total aufpassen, dass die Leisten nicht verbiegen?
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Samstag, 20. Januar 2018, 08:23:05


  • Youngtimer hat geschrieben:eider fehlt im Bericht die Beschreibung, wie der Gummi samt Zierleiste von der Scheibe runter - und an die neue Scheibe drankommt. Da muss man ja sicher total aufpassen, dass die Leisten nicht verbiegen?


    Wenn die Scheibe heraus ist, flach ablegen, Innenseite zeigt nach unten,
    so nimmt man die Zierleisten aus dem Gummi.

    Dan dreht man die Scheibe, Innenseite zeigt nach oben und reinigt den Gummi
    im eingebauten Zustand. Danach den sauberen Gummi von der Scheibe nehmen.

    Neue Scheibe, Innenseite zeigt nach unten, Gummi aufziehen. Danach die zierleisten
    ins Gummi einsetzen.

    Scheibe montieren, wie beschrieben.


    Youngtimer hat geschrieben:Später wird doch Dichtmasse untergespritzt?


    Die Dichtung = die Scheibe sitzt passgenauer, wenn zuvor "keine" Dichtmasse
    im Rahmen ist.

    Scheibe dann abdichten wie bereits be- und geschrieben.

    Inzw. bin ich bei Regen gefahren, einschliesslich Autobahn, so ca. 150 km/h.
    Auch habe ich ihn gewaschen und mit dem Hochduckreiniger abgesprüht.
    Ales dicht. Was will man mehr.

    Ach ja, Eine Neue Dichtung "mit" Lippe = A2 Auführung habe ich inzw.
    bekommen. Ich benötige sie nicht, steht somit zum Erwerb. ;)
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Donnerstag, 31. Mai 2018, 19:12:21


  • Die Fa. Georg Niedrmayr hat damals 2, i. W.: "Zwei" Scheiben bestellt
    und geliefert bekommen. Er wollte sicher und kein Risiko eingehen,
    sollte die Erste beim Einbau kaputt gehen.
    Sie ging nicht kaputt und so fragte Georg mich im Anschluss:
    "Was machen wir mit der Zweiten"?

    Ich wusste, ein Monzafahrer, Bernd, aus Leipzig, sucht eine. Ich bat Georg einen
    Moment zu warten, ich muss telefonieren.
    Ein Telefonat und in 5 Minuten hatte ich diese Scheibe vermittelt. :D :D :D

    Zur Erinnerung, das war 11.2017. Bernd wollte im Frühjahr dann zum Einbauen
    kommen. Jetzt war es soweit. Bernd hatte für Montag in der Früh um 7.30 Uhr
    den Termin vereinbart.

    Ich suchte ein Hotel für Bernd, der am Sonntag anreiste. Am späteren Nachmittag
    fuhr ich zu ihm zum Hotel. Eine herzliche Begrüssung

    *


    *



    und ich erhielt ein Geschenk.

    *


    *



    Ein wenig smal talk und dann brachten wir seinen Monza zur Firma. Georg war
    zufällig da, so konnte sein Monza gleich in die Halle und musste nicht über Nacht
    draussen verweilen.

    *


    Wir besprachen weiteres vorgehen, anschliessend fuhren Bernd und ich zum Griechen,
    für ein herrliches Abendessen.

    *



    Danach ging es zu meinem Italiener, ein Eis + Espresso:

    *



    Danach zum Hotel und wir trafen uns am nächsten Morgen um 8.00 Uhr, zum
    gemeinsamen Frühstücken im Hotel.

    Gegen 9.30 Uhr schauten wir bei seinem Opel Monza vorbei. Die Scheibe war heraus.
    2 kleine Roststellen unten an beiden Ecken. Diese werden behoben, so Georg.

    Jetzt fuhren wir zu meinem Freund Jürgen. Hier machte Bernd als Kfz.-Gutachter
    seinen Job. Er begutachtete Jürgens Maserati Ghibli SS für eine Neues. Bernd
    war sichtlich über den Maserati Ghibli SS erfreut.

    Mittag eine Rosinen- bzw. Nussschnecke + Milchkaffee.

    Danach machte Bernd eine weitere Begutachtung. Nämlich für meinen Opel Monza 3.0 E.

    Beim Maserati war es ebenso 4 Jahre alt wie das von meinem Opel Monza 3.0 E.
    Also dringender Handlungsbedarf, nach der augenblicklichen Wertentwicklung.
    (Bin gespannt, wie die 2 gutachten ausfallen).

    Inzw. war es 15.00 Uhr vorbei, Zeit zum Georg zu fahren.

    Dort, sie waren noch am Arbeiten / Reinigen.

    Ich fuhr Bernd zu einem nahe gelegenen See. Landschaftlich hervorragend gelegen.
    Dort machten wir einen Spaziergang, kehrten auf ein "Dunkels Bayrisches Weissbier" ein.

    Gegen 17.45 Uhr wieder bei Georg.

    Der Monza stand zur Abholung bereit. Jedoch nicht, vorher begutachtet zu werden.
    Ein Satz "neuer" Scheibenwischer wurde noch montiert und nun noch das Bürokratische.

    *



    Ein kleines Gewitter kam, schnell meinen Opel Monza 3.0 E in die Halle fahren:

    *



    Danach noch ein kleines Photo-Shooting:

    *


    *


    *


    *



    Mit neuem getönten Durchblick fuhr Bernd seinen Monza zum Hotel.
    Dort bat er mich, ihn mal Probe zu fahren.

    Anschliessend die Verabschiedung und ich fuhr Heim.

    Georg ist vollenst mit der Arbeit zufrieden und so fuhr er auch am nächsten Morgen,
    zurück nach Leipzig.

    Sein Statement dazu, welches er bei FB schrieb:

    Zitat:

    Ich war von der fachlichen Kompetenz, der qualitativ hochwertigen Arbeit und
    dem sehr netten Umgang mit mir als Kunden mehr als positiv überrascht und
    kann das Unternehmen mit gutem Gewissen weiterempfehlen!

    Zitat ende.
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Freitag, 01. Juni 2018, 10:05:23


  • Ich melde mich als total zufriedener Kunde der Firma Niedermayr. Wie vorstehend von Klaus beschrieben, wurde an meinem Monza A1 3.0 E die Frontscheibe nach einem Steinschlag gewechselt. Im Großraum von Leipzig hatte ich trotz intensiver Suche keine Werkstatt gefunden, die sich für diese Arbeit bereit erklärt hätte. Dank der Vermittlung von Klaus habe ich zeitnah einen Termin erhalten und bin mit meinem Oldi halt die 1.000 Kilometer nach Rosenheim und zurück gefahren. Alles zur vollen Zufriedenheit, einschließlich der Stadtführung durch Rosenheim, bei der wir auch noch unter anderem ein lecker Eis verspeist haben.
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