Teil VIII oder bereits 2/3 des Dauertestjahres!Vorab muss ich sagen und es bestätigt sich hier:
"Man wächst mit seiner Aufgabe"!Das fällt gleich beim Lesen auf und zieht sich über den gesamten Bericht, der dem Monza,
seinen Eigenschaften gerecht wird und endlich mal Opel positiv darstellt.




Eine unpassende, letztendlich überflüssige Bemerkung findet sich auf der 2ten Seite oben rechts beim Bild.
Jeder, der sich ein
"Coupé" kauft / fährt weiss, dass es kein Familienauto ist. Wer erst recht ein:
"Sport-Coupé" will, dem ist bewusst, das er ein paar mehr Platz- wie Komfort-Abstriche machen muss.
Dafür gewinnt er andere Attribute, die er ja suchte bzw. haben will.
Das war schon immer so, das ist so und das wird so bleiben.
Thema Licht: "Ja, dem kann ich nur zustimmen.
Im Verhältnis was heute in den Fahrzeugen angeboten, verbaut ist, ist der Fahrer verwöhnt.
Zum Weiteren werden wir "unbewusst" vom Umfeld her von so einer hohen Anzahl von Lichtquellen
umgeben, dass sich das Monzascheinwerferlicht dadurch noch schwächer erscheinen lässt.
Allgemein muss ich feststellen, das keiner von den Testern je zur aktuellen Monzazeit je einen gefahren hat.
Kein Vorwurf, doch es muss berücksichtigt werden. Sie haben alle bei Markteinführung des Monzas / Senators
den aktuellen Vorsprung zu den Mitbewerbern nie "life" kennen gelernt.
Sonst wüssten sie, zurück zum Thema Licht, dass damals das "Bilux-Licht" dominierte. H4 = Halogen-Licht
in der Zubehörlist stand und gegen Aufpreis geordert werden konnte.
Zu diesem Zeitpunkt war es eine Innovation, ein Auto mit Halogenlicht zu haben, fahren zu können.
Artgleiche Situation bei dem vom Autor beschriebenen Thema:
"Bremsen, Bremswirkung"Zu den heutigen technischen Bremsausstattungen sind die vermeidlich subjektiv beurteilte Monzabremsleistung
negativ. Doch damals, ein Auto zu haben, was "4 x" mit Scheibenbremsen ausgestattet war, war Innovativ.
Ich erinnere daran, das es noch Autos gab, auch bei Opel, die 4x mit Trommelbremsen aus gestattet waren.
Auch erinnere ich an die heutige Selbstverständlichkeit von vorhandenen ABS !
Das sage ich so deutlich, weil ich damals bereits u. a. Monza / Senator fuhr und die Vergleiche life erlebte,
testete und beurteilen konnte.
Weitere Faktoren:
- weit geringere Verkehrsdichte als heute
- weit niedrigere gefahrene Geschwindigkeiten als heute
- doch noch ein rücksichtsvollerer Umgang im Verkehrsgeschehen als heute.
Dadurch stellt sich die Frage nach dem: "Wer war eher da, das Ei oder das Huhn?"
Wird durch die 3 genannten Punkte heut zu Tage so gefahren, weil die Technik es miterlaubt ?
Bessere Sicht durch bessere Lichtquellen = Nachts, bei Nebel ect. schnellere Geschwindigkeiten?
Zu wenig Abstand weil: "Ich habe ABS, Airbags, ect.?
Weitere technische Highlights erlauben mehr, auch das Risiko zu erhöhen?
Oder,
weil der Autofahrer sein Fahrverhalten so negativ verändert hat, dass die Autoindustrie hat nachziehen müssen
um dem und dem erheblich gestiegenen Risiko gerecht zu werden?
Heute fahre ich noch Monza, auch noch mit 200 und mal auch mehr, auch mit im fliessenden Verkehr. Abgesehen
von dem sogenannten Mindestabstand fahre ich noch vorausschauender und mit noch grösseren Abstand um
der Monzabremswirkung zu dem übrigen Niveau gerecht zu werden um bei diesen Tempos auch rechtzeitig zum stehen zu kommen.
Das sind genau genommen zu beurteilende Veränderungen im Punkto: "Fortschritt der Entwicklungen",
gehören jedoch nicht bewertet ob
"schlecht" oder
"gut"!
Gesamt ein gelungener, für mich sehr nachfühlbar, denn mehr oder weniger ein Heimspiel,
so sagt man doch, oder fast mein Wohnzimmer?
Lago di Garda 1 1/2 Std. Fahrzeit von mir weg. Z. B. auf einen Espresso dorthin, machten wir öfters.
Östliche Seite = Autobahn mit 2 Ausfahrten: Gardo NORD und Garda SÜD, Abstand ca. 30 km. Recht langweilig zu fahren.
Westliche Seite sehr imposant. Von Salò bis Riva di Garda bergisch, kurvenreich, sehr viele Tunnels und alles direkt am See entlang.
Für den Monza gebührende Beschreibung.
Jetzt macht es Freude, auf die noch verbleibenden 4 Ausgaben zu warten.
