Mein Abenteuer, Monza-Kauf

Mittwoch, 14. Mai 2014, 06:15:39


  • Info: Bzgl. dem Severumzug und dem kleinen Datenverlust, habe ich diesen Bericht
    vom "Youngtimer" hier ins neue Forum herüber geholt :!:



    Hallo zusammen,

    wie in meiner Vorstellung hier nachzulesen
    http://monzaguhru.forumprofi.de/eure-vo ... -t435.html
    bin ich seit gestern auch Besitzer eines schönen Opel Monza!

    Hier mal ein kurzer Erlebnis-Bericht zum Kauf:

    Der Monza war seit über einem Jahr bei Mobile und Autoscout inseriert, und wohl genauso lange bin ich immer wieder um die Anzeige rumgeschlichen. Er war deutlich zu teuer ausgeschrieben, deutlich über meinem Budget, und stand daher eigentlich nicht zur Diskussion. Daher habe ich mich erstmal nach Ascona C mit Fliesheck umgeschaut, aber auch da ließ ein passendes Angebot der Wunsch-Kombi auf sich warten (Luxus oder Berlina, 90PS-Motor, Topzustand)
    Nachdem sich der Monza für mich immer mehr festigte, war auch mein Suchmuster festgelegt: Opalgrün, innen auch grün, 3-Liter-Maschine, wenig-kein Rost. Im Laufe eines Jahres konnte mir aber trotz mehrerer Suchanzeigen (u.a. bei der Alt-Opel-IG) kein entsprechendes Fahrzeug angeboten werden.
    Auf der Retro Classics Stuttgart 2014 war ich dann kurz davor, den zum Verkauf stehenden Monza 2.5E Automatik ins Auge zu fassen, und den Verkäufer anzurufen. Das Fahrzeug war zumindest von außen wirklich top! Letztendlich waren es aber für mich zu viele nicht passende Parameter (2.5E, Automatik, nicht grün), daher ließ ich das Auto stehen.

    Kurz darauf kontaktierte mich gentleman-driver, und wir hatten ersten, beratenden E-Mail Austausch. Ich brachte den angebotenen Monza von Mobile ins Gespräch, der nach wie vor mit unverändertem Preis inseriert war. Klaus klärte mich über die Verhandlungsmöglichkeiten bzgl. des reellen Werts des Fahrzeugs auf, und bot sich an, zu einer Besichtigung mitzukommen.
    Ich fand das ein tolles Angebot, war aber skeptisch bzgl. des Verhandlungsspielraums. Aber dennoch, außer der Farbe passte für mich bei dem Angebot alles! Daher entschloss ich mich, in meiner Resturlaubswoche mit dem Händler einen Besichtigungstermin auszumachen.

    Das Auto stand nahe München, und gestern haben wir dann rote Schilder eingepackt, und sind hingefahren. Ich hab meinen Vater als Fahrer mitgenommen, auch wenn ich noch nicht sicher war, ob ich auch wirklich mit dem Monza heimfahren würde. Überhaupt war ich ziemlich nervös. So lange mit dem Gedanken, einen Oldie zu kaufen schwanger gegangen, und nun sollte es doch schon soweit sein?
    Der Händler, eigentlich eher auf hochpreisige Porsche und Amerikaner ausgerichtet, machte deutlich, dass er den "ollen Opel" nur als Stiefkind eines Paketkaufs mit aufgenommen hat. Naja.
    Einige Details des Fahrzeugs kannte ich schon von Fotos, das Auto wurde letztes Jahr für einen Vergleichstest der Motor-Klassik benutzt, entsprechendes Fotomaterial war auf deren Homepage noch vorhanden.
    Erstmal war ich etwas ernüchtert, da der Zustand in Details nicht so top war, wie erhofft. Das Auto hat doch einige Beulen, Kratzer außen, und kleinere optische Mängel im Innenraum. Dazu kommen einige interessante und skurrile Eigenbaulösungen der zwei französischen Vorbesitzer.
    Klaus nahm alles akribisch unter die Lupe, und geizte nicht mit Insider-Wissen, was sowohl uns, als auch den Händler beeindruckte :)
    Die wichtigste Erkenntnis: Das Blech ist gesund, die Substanz sehr gut (wirklich ungeschweißt, 95% Erstlack), die erst 75300 km Laufleistung sind anhand gesammelter Ölanhänger (!) und Fahrtenbuch der Vorbesitzer nachweisbar. Also eine schöne Historie. Dazu eine tolle Ausstattung: Alle Schalter auf dem Armaturenbrett sind belegt (Heckwischer, NSW, NSL etc.), eFH, ZV, Edelstahl-Auspuffanlage, Stoßstangenhörner, Scheinwerferreinigung...
    Nach einer kurzen Beratungsrunde wusste ich - der wirds! (wenn mein Preislimit für beide Seiten passt).
    Ich war nicht 100% aus dem Häuschen (leider nicht grün, optische Mängel) aber das war vielleicht auch gut so. Ich wog die Chancen ab, ein gleichwertiges Exemplar günstiger und in Grün in absehbarer Zeit zu finden, und kam zu dem Schluss, dass es wohl sehr schwer wird und lange dauern würde.

    Langer Rede kurzer Sinn: Am Ende erkannte der Händler wohl, dass er hier sowohl einen echten Experten (Klaus :D ) und einen Liebhaber (Mich) für sein Auto vor sich hat. (Der Monza schaute mich wirklich so an, nach dem Motto "hol mich von diesen vielen elitären Porsche weg, und kümmere dich um mich" ;-)
    Ich denke, die Argumente vom gentleman-driver trugen viel dazu bei, dass wir den Kaufpreis um über 20 Prozent herunterhandeln konnten, so dass ich am Ende weniger hingelegt habe, als befürchtet. Der Monza war nicht billig, aber letztenendes muss ich sagen, ein fairer Preis für das guterhaltene und seltene Auto.

    Jetzt freue ich mich darauf, den Monza immer mehr kennen zu lernen, weiter zu pflegen und zu erhalten, und kleine Mängel auch Stück für Stück zu verbessern. Trotz des guten Zustands gibt es einige Baustellen.
    So ist z.B. ein Schlauch der Tankentlüftung gerissen, da suckelt der Sprit raus, sobald der Tank mehr als die Hälfte gefüllt wird, die Reifen sind eckig gestanden, beim Bremsen schubbern die Beläge so dass das Lenkrad vibriert und noch ein paar andere Kleinigkeiten.
    Nach einigen Erinnerungsfotos (s.u.) verabschiedeten wir uns von Klaus und dem Händler, und traten die Heimreise an.

    Außer einer kurzen Unterbrechung für die Testfahrt der "Motor-Klassik" wurde das Auto seit über 1 Jahr nicht bewegt. Entsprechend vorsichtig ging ich die Sache an. Die ganze Fahrt über nach Hause blieben alle Kontrollanzeigen im Sollbereich, der Motor schnurrte (was für ein toller Sound!), es roch nichts seltsam, es qualmte nichts - kurzum, der Monza fuhr die Strecke souverän und mit einer Gelassenheit, die mich echt überraschte. Auch wenn ich mit dem Auto bevorzugt Landstraßen befahren werde, so ist er doch auch ein toller Reisewagen für die Autobahn. Sehr leise im Innenraum (es klapperte nix!) und sehr komfortabel!

    Und dennoch, das Fahrgefühl ist so grundlegend anders als in meinem 2004er Vectra! Es ist viel authentischer. Man hört und fühlt, wie das Auto arbeitet. Schon die Überführungsfahrt war ein großes Vergnügen!
    Eine kurze Stau-Zeit konnte ich mit dem einwandfrei funktionierenden original Cassettenradio und SWR1 wunderbar überbrücken.
    Und daheim gab es dann erste bewundernde Blicke von Nachbarn und Freunden.

    Vielen Dank an gentleman-driver (Klaus) für die (Hilfs-)Bereitschaft, zur Besichtigung mitzukommen, die tollen Ratschläge und Tipps. Das war große Klasse, hat mir sehr geholfen und den Kauf viel sicherer werden lassen!

    Werde euch natürlich hier über den Werdegang mit meinem Monza auf dem Laufenden halten!

    Hier noch Bilder von der Schlüsselübergabe:

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    Werde die kommenden Tage noch ein paar Bilder vom Auto nachreichen.

    Gruß
    Andrej
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Mittwoch, 14. Mai 2014, 06:17:23


  • Sehr spannend und emotional geschrieben. Das sind wunderbare "Lebensgeschichten" mit tiefen Inhalt.

    Ich wünschte mir, ich könnte es auch so schreiben. ;)



    Youngtimer hat geschrieben:Auf der Retro Classics Stuttgart 2014 war ich dann kurz davor, den zum Verkauf stehenden Monza 2.5E Automatik ins Auge zu fassen,
    und den Verkäufer anzurufen. Das Fahrzeug war zumindest von außen wirklich top!
    Letztendlich waren es aber für mich zu viele nicht passende Parameter (2.5E, Automatik, nicht grün), daher ließ ich das Auto stehen.



    Für Alle, hier der von Andrej erwähnte Monza. Ich war einen Tag zuvor dort
    und wir kannten uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

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    Youngtimer hat geschrieben: Dazu kommen einige interessante und skurrile Eigenbaulösungen der zwei französischen Vorbesitzer.


    Hier habe ich natürlich Bilder davon gemacht. Darüber "bebildert" zu berichten, dieses Vorrecht
    hat der neue Monzabesitzer. Dem & diesem will ich nicht vorgreifen.

    Eines verrate ich doch hier und jetzt:
    Es gibt "Raritäten" am Monza, auch in den Unterlagen :o auf die ich neidisch bin und meinem "Rheinische" Herz
    es schwer fällt, nicht um diese zu klüngeln. :D
    Was und welche, das wird uns Andrej in Bälde aufzeigen, gelle :?: :D
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Mittwoch, 14. Mai 2014, 06:18:57


  • Hier die Antwort vom User HolgerBY:



    Viel Spaß und unfall- und pannenfreie Fahrt mit dem alten Monza, der trotz französischer "Eigenheiten" ein schöner Wagen in einer sehr passenden (wenn auch nicht opalgrünen...;) ) Farbe ist, und in der S-Ausstattung auch einen Hauch Sportlichkeit beim Fahren ermöglicht.

    Aber ich hoffe Du weisst, welche in D serienmässige Ausstattung Du nachrüsten musst...gg
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Donnerstag, 15. Mai 2014, 21:36:25


  • Du meinst sicher die gelben Scheinwerfer? Da ist auf der Überführungsfahrt schon eine Bilux durchgebrannt, daher folgt bald eh der Umtausch auf neue, weiße H4.

    Am liebsten würde ich das Auto komplett "eindeutschen", da mir die deutschen NSW besser gefallen, aber da würde mir Klaus den Kopf abreißen wollen... ;) Und sie sind ja wohl sowieso schwer zu bekommen.
    Daher dürfen zumindest die gelben Nebler (sind ja irgendwie schon cool) und das "F"-Schild erstmal bleiben.

    In jedem Fall möchte und brauche ich aber den Außenspiegel rechts, schon allein wegen meiner Garageneinfahrt, die ich rückwärts runter fahre. Habe keinen Bock, mir deswegen das Auto an der Begrenzungsmauer zu verschrammen.
    Dann die weißen H4-Birnen. Auch wenn das Auto mit gelben Lampen TÜV bekommen hat, und es wohl Bestandsschutz hat (Oldtimer), habe ich keine Lust auf Diskussionen mit der Rennleitung. Die Lichtausbeute ist auch nicht die Beste.
    Die lustigen Wappen im Kühlergrill kommen auch weg, stören die Frontoptik. Ich bin da eher Purist. Sie werden natürlich aufbewahrt.

    Jetzt mal ein paar Bilder, die den guten Karosseriezustand des Wagens zeigen sollen. Leider mäßige Fotos, da die Lichtverhältnisse schlecht sind. Kann das Auto leider nicht vor die Garage stellen, da ist wenig Platz und es ist zu steil.

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    Dann einige der besagten französischen Besonderheiten an diesem Monza:

    Der Waschwasserbehälter hat sich verletzt, und trägt einen Verband :roll: Die ekszessive Verwendung von Klebeband ist erstaunlich. Vermutlich ist die original Halterung abgebrochen.
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    Das abenteuerliche Massekabel:
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    Eine Alarmanlage mit dicken Tröten, von der ich leider nicht weiß, wie sie funktioniert. Zusätzlich ist in jede Glasscheibe eine Codenummer eingraviert
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    Die Heckklappenlifter waren dem Vorbesitzer wohl zu kurz. Da hat er sie kurzerhand selbst verlängert...
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    Dann zwei interessante (und häßliche) "Sonden" am Armaturenbrett. Sie stellten sich als Hochtöner fürs Radio heraus. Zum Glück wurden sie befestigt, ohne großartige Schäden am Armaturenbrett zu verursachen. Ich benötige sie nicht, und daher fliegen sie bei Gelegenheit raus.
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    Der Clou ist ein selbstgebauter Wischer-/Blinkerhebel am Lenkrad. Funktioniert einwandfrei. Der originale Hebel liegt abgebrochen bei. Sollte sich ein originaler Hebel finden, wird auch das wieder zurückgerüstet.
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    Vergessen zu fotografieren habe ich den Innenspiegel. Ein No-Name-Produkt, wurde auf die Scheibe geklebt, anstatt dass er in seiner Halterung vor der Innenleuchte am Himmel sitzt - wo er hingehört

    Dazu gibt es noch einige unnötige Schraublöcher, die die Vorbesitzer verursacht haben. Im Dachhimmel hinten wurde eine Platte angeschraubt, um ein bereits vorhandenes Loch abzudecken. Toll... :cry:
    Ich hoffe, ich kann da mit der Zeit ein paar Schäden richten. Sind zum Glück nur Kleinigkeiten.

    Meine erste Anschaffung für den Monza war dieser Tage eine super erhaltene Betriebsanleitung - auf Deutsch :)

    Als nächstes folgt der Außenspiegel. Dazu meine Frage: Die Spiegeldreiecke an der Tür sind ja beim Monza anders, als bei Rekord, Senator und Co - aufgrund der anderen Frontscheibenneigung. Der Spiegel an sich ist aber gleich. Richtig?
    Hat jemand Spiegeldreiecke innen/außen mit Loch für den Außenspiegel rechts in seinem Teilelager? Würde mich freuen!
    Ebenso suche ich einen original Innenspiegel mit dem Verbindungssteg zum Dachhimmel.

    Desweiteren wäre toll, wenn mir jemand Tipps zum Abbau des Frontgrills geben könnte. Möchte die Wappen abschrauben, und den Grill aufbereiten. Wo sitzen die Clipse? Ist etwas geschraubt? Danke!
    Youngtimer
     
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Dienstag, 20. Mai 2014, 12:49:20


  • Servus.
    Der Kühlergrill ist mit 1 Schraube und 4 Clip´s befestigt. Die Schraube sitzt mittig unterhalb der ersten Lamellenreihe. Die Clip´s verteilen sich auf einer Ebene etwas darunter. Unten ist der Grill nur
    mit 3 Stiften und Gummitüllen im Frontblech gesteckt.
    Viele Grüße aus Nürtingen.
    Alexander
    Alexander
     
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Montag, 26. Mai 2014, 13:45:20


  • Auch in den Details ein mmer noch ein sehr schönes, solides Coupes, trotz einiger nicht nachvollziehbarer Verbastelungen. Kann man was drauf machen...gg

    Ich meinte mit dem serienmässigen Extra, den rechten Aussenspiegel, der bei der C-Ausstattung ab Werk vorhanden war. Leider kann ich Dir mit den Abdeckungen nicht weiterhelfen, aber die Annahme, dass die Spiegel gleich sind ist korrekt.
    Die Nebelscheinwerfer, ja gut, original wäre natürlich auch schöner (habe ich noch neu rumliegen, weil ich die auch immer anbauen möchte, aber mich nicht "traue" den Werkszustand zu verändern...gg), aber die gelben "Nachrüstscheinwerfer" haben auch ihren besonderen Reiz und passen gut zur Farbe des Monza.

    Vielleicht habe ich es überlesen:

    Was ist es denn für ein Baujahr, und hat er 4- oder 5-Gang Getriebe?
    Hat er Tempomat?
    Und hat er eine 1-oder 2-Schlüssel-Schließanlage?


    Aber gute Fahrt dennoch!
    HolgerBY
     
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Montag, 26. Mai 2014, 17:53:05


  • Danke!

    Stimmt, ein paar Infos hab ich unterschlagen, und reiche sie gerne nach:

    - Baujahr ist 1979 (EZ 03/79)
    - Getriebe ist das 4-Gang
    - Tempomat hat er, hab ich aber noch nicht auf Funktion getestet

    - Was die Schließanlage angeht, die ist ein wenig nervig. Ich habe nämlich drei verschiedene Schlüssel. Da er Lenkradverstellung hat, habe ich nun rausgefunden, dass er aus diesem Grund eh schon zwei Schlüssel ab Werk hatte. Wusste ich vorher nicht.
    Nun ist es aber so, dass der Schlüssel für die Tür-Zentralverriegelung nur noch als nachgemachter Blechschlüssel existiert. Dann habe ich einen (ebenfalls nachgemachten, aber zumindest dem Original ähnelnden) Schlüssel für die Zündung. Und dann einen dritten, original Opel-Schlüssel für den Kofferraum, mit dem sich zwar auch die Fahrertür öffnen lässt, aber ohne ZV-Funktion. Der dürfte vom optischen Zustand her auch jünger sein als das Auto selbst.

    Meine Vermutung: Beide Originalschlüssel kamen mal abhanden, und wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten nachgemacht. Für den Kofferraum gabs irgendwann mal ein neues Schloss samt extra Schlüssel. Naja, aber besser als verlorene Schlüssel ;)

    Hier mal ein Bild vom Schlüsselbund, so wie ich ihn bekommen habe:

    v.l.n.r Kofferraumschlüssel, Fahrzeugschlüssel für ZV, Zündschlüssel

    Bild
    Youngtimer
     
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Dienstag, 27. Mai 2014, 09:16:21


  • Danke auch für die Nachreichung! :)

    Schade, dass es nur ein 4-Gang ist, aber bei dem frühen Modelljahr gabs das 5-Gang noch nicht. Dafür scheint der Monza einen der ersten "klobigen" Tempomaten zu haben, die in diesem Modelljahr bei Opel als Novum erst eingeführt wurden. Oder ist es etwa auch eine französische Nachrüstung? ;)

    Dein Schließanlagenproblem kommt mir bekannt vor:

    Du hast das seltene 2-Schlüssel-System des ersten Modelljahres, das auch manche echte Senator/Monza Experten nicht kannten. Du bist also in guter Gesellschaft! :)
    Tipp am Rande: pass auf das Zündschloß gut auf...das wohl letzte originale "Opel/GM" Schloß (welches in keinem der "neueren" Microfiche für den Senator/Monza korrekt aufgeführt wird) habe ich letztens nach jahrelanger Suche gefunden und gekauft. Es gibt zwar einen technisch passenden Ersatz aus USA für wenig Geld, aber es ist ein arg chromblinkendes US-Bauteil...hab da jetzt noch 2 rumliegen... ;)

    Was aber definitiv nicht sein kann, dass Du mit 2 Schlüsseln das Fahrertürschloß sperren kannst, aber nur bei einem die ZV funktioniert. Das ist technisch nicht möglich, da es keine ZV/nicht ZV Schlüssel gibt. Entweder Schloß kann gesperrt werden, dann MUSS auch die ZV gehen, oder es sperrt eben nicht. Diese wird mechanisch hinter der Schloßmechanik angesprochen. Aber eben nur an der Fahrertür. Die Betätigung der ZV über die Beifahrertür gabs erst ab dem A2.

    Ich denke, dass ein gewisses Spiel in der Mechanik des Schloß selbst, bzw. evtl. in der angehängten ZV Mechanik das Problem sein wird. Funktioniert denn der "Kofferraumschlüssel" auch an der Beifahrertür/Handschuhfach/Tankdeckel? Falls nein, ist wohl das Fahrertürschloß "ausgeleiert".
    HolgerBY
     
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Montag, 16. Juni 2014, 06:45:08


  • Moin,

    habe hierzu ein paar Anmerkungen.

    1) hat er noch den alten Ausgleichsbehälter, das wurde schon zu "Lebzeiten" geändert.

    2) Die Heckklappendämpfer sind vermutlich selbstgebaut, ich habe letztes Jahr noch Neue ganz normal im tecdoc gelistete bekommen
    eddiek
     
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Montag, 16. Juni 2014, 12:35:59


  • Hallo Andrej

    Gratuliere zu dem schönen Monza,hatte mal genau den selben ist aber schon ca.20 Jahre her.
    Wie ich sehe kommst du aus dem LB Kreis,das ist ja wirklich nicht weit vom Schwarzwald entfernt.
    Vielleicht kann man sich ja mal treffen,und eventuell gesellt sich der ein oder andere Monza /Senator
    aus der Ecke noch dazu.

    Gruss
    Daniel
    Monza82
     
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