Was habt Ihr zuletzt an eurem Monza/Senator gemacht ?

Donnerstag, 19. November 2015, 00:04:38


  • Ich habe jetzt eben (von 21-23:30Uhr...im Dunklen mit Taschenlampe... :D ) auf die Schnelle endlich die Radläufe vom Senator (und noch von nem anderen Wagen) mit Fettkedern versehen.

    Dazu habe ich universellen Keder vom Korrosionsschutzdepot bezogen, eine Dose Mike Sanders Fett, und eine 10ml Spritze genutzt. Zunächst habe ich den 6m Keder am Fahrzeug passend in 4 einzelne Keder gekürzt, dann das Fett im Wasserbad langsam verflüssigt (ging erstaunlich gut, Frau hat geschlafen während ich die Küche "verfettigte" :twisted: ), dann mit der Spritze in die 4 "rücklings" liegenden Keder jeweils 2 x Mike Sanders "flüssig" eingebracht. 2 x deswegen, weil das Fett sehr flüssig ist und eine etwas zu dünne Schicht im Keder hinterlässt. Diese wäre wohl ausreichend, aber viel hilft viel....somit noch eine zweite Lage eingebracht und dann umgehend das noch warme und flexible Fett samit Keder an die Radläufe gesteckt, damit es sich "weich" an die Radlaufkanten anpasst.

    Jetzt sind vor allem die hinteren endlich geschützt, nachdem sie 37 Jahre rostfrei dem Wetter trotzten...erstaunlich. Ach ja...Kosten? EUR 12,50 für die Dose Fett (von der noch 80% übrig sind) und EUR 24,- für die 6m Keder. Ich denke, man könnte auch noch viel mehr Fettkeder "verbauen"...vielleicht ein Projekt fürs nächste Jahr... :mrgreen:
    HolgerBY
     
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Donnerstag, 19. November 2015, 07:18:56


  • HolgerBY hat geschrieben:Dazu habe ich universellen Keder vom Korrosionsschutzdepot bezogen


    Investiert man für den laufenden Meter von vorne herein ein wenig mehr, kauft es von:

    http://www.lokari.de/rostschutz

    erspart viel u. a. Arbeit.

    Dieser ist von vorne herein mit entsprechenden korrossionsschützenden Fett gefüllt.
    Passt es auf Länge ab. Sprüht die Kante, innen wie aussen, mit Fluid Film AS/R ein wenig ein
    und stülpt es drüber. Überschuss an Fett, welches sich rausdrückt, wegnehmen.
    Erledigt und der "Frieden" ;) mit der Frau und Küche ist auch gegeben.

    alles jedoch erst, wenn man vorher die Innenseite der Radlaufkante entsprechend gereinigt hat.
    (Habe es hier im Forum, bei eigener Anwendung, schon einmal detailliert gepostet)
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Donnerstag, 19. November 2015, 08:24:31


  • Klaus, die Lokari Keder kenne ich, wie auch Deinen Post dazu. Nur suchte ich eben eine Alternative.

    Warum sollte ich mit EUR 84,- mehr als das Doppelte (...nicht nur ein wenig mehr...) ausgeben für fertig konfektionierte Ware, wenn ich Ähnliches mit minimalem Aufwand für EUR 36,50 bekomme, und dazu noch eine Dose Korrosionsschutzfett übrig habe für zukünftige Nachbesserungen?

    Wenn ich jetzt nur das verbrauchte Fett (mal mit großzügigen 30% der Dose gerechnet) ansetze, dann kostet der selbstgemachte Keder gerade EUR 28,-, somit weniger als ein Drittel der Lokari! Für diesen Preis bekomme ich von Lokari nicht mal 2 Radläufe beim Senator konserviert...

    Klaus...ich verstehe Dich da nicht. Einerseits willst Du selber durch Eigenleistung berechtigterweise sparen, andererseits kaufst Du teuer Fertigprodukte ein, die leicht selbst herzustellen sind.

    Letztlich darf es natürlich jeder machen wie er will. Aber Nachahmer haben nun zumindest eine preiswerte Alternative...
    HolgerBY
     
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Donnerstag, 19. November 2015, 16:54:14


  • HolgerBY hat geschrieben:Klaus...ich verstehe Dich da nicht. Einerseits willst Du selber durch Eigenleistung berechtigterweise sparen, andererseits kaufst Du teuer Fertigprodukte ein, die leicht selbst herzustellen sind.


    Womit beginne ich :?:
    * Zu der Zeit als ich Karos-Kantenschutz kaufte lag der Meter bei 8,- €.
    * Dann habe ich "NUR" einen TG-Platz und verfüge nicht über einen Hallenplatz,
    gar einer Halle. Wo soll ich erhitzen, mit was, wenn keine Voraussetzungen dafür gegeben
    sind. Abgesehen von dem damit verbundenen Dreck (Öl- & Fettdampf)

    Beides ist jetzt nicht so vorrangig.

    * Bei Karos-Kantenschutz handelt es sich für diesen Zweck über ein bewährtes wie erprobtes
    Produkt. Zusätzlich halte ich die darin enthaltene Korrosionsmasse für weit aus bewährter als
    nur das MS-Fett. Härtet aus bzw. wird steif, ist beim Anbringen bereits zäh und
    die permanente Kriechfähigkeit ist so und dauerhaft nicht gegeben.

    Des weiteren sehe ich bei dem Selbsteinspritzen von MS-Fett nicht die 100% Schutz-Füllung
    wie bei dem maschinell gefüllten Karos-Kantenschutz.

    * Generell ziehe ich speziell abgestimmte / entwickelte Produkte auf das Ergebnis vor,
    bevor ich "universelle" Allrounder kaufe.

    * Sparen, ja, ok, wo es angebracht ist. Rechne ich den Zeit- wie Arbeitsaufwand, (was wir ja nicht tun)
    komme ich dann wirklich "Preisgünstiger" weg :?: Nach meiner Auffassung: Nein :!:


    HolgerBY hat geschrieben:damit es sich "weich" an die Radlaufkanten anpasst


    * Die Füllung beim Karos-Kantenschutz passt sich nicht nur an, sondern kriecht auch "zwischen"
    bzw. "in" den Spalt beider Karosserieteile hinein.


    Holger, es ist richtig, dass jeder jetzt hier 2 Arten der Verwendung nachlesen kann und
    sich entscheiden muss, was für ihn das Richtige ist.
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Donnerstag, 19. November 2015, 23:46:15


  • Klaus, Du wirst lachen...ich habe nicht mal nen Tiefgaragenplatz, sondern muss alles vor der Tür im Freien auf nem Kiesplatz machen. Halle...ein unerfüllbarer Traum.

    Ja...und die Zeiten wie auch die Preise ändern sich, auch dies muss man eben berücksichtigen bei der Auswahl der Methode. Wenn man es sich leisten kann und mag, kann man natürlich am einfachsten einen Fachbetrieb mit der "Kantenkonservierung" beauftragen. Alles aus einer Hand mit Gewährleistung...

    Zur "Zubereitung": Fettdampf gab es nicht, da das Fett im Wasserbad verflüssigt wird...mehr nicht. Da kocht nix...ausser man hat kein Fingerspitzengefühl, oder ratscht zu lange mit den Nachbarn...

    Ich weiss nicht, ob Du Mike Sanders Fett schon mal real verarbeitet hast. Nach Deinen Aussagen vermute ich eher nicht. Dieses Fett ist eben seit langen Jahren bewährt (auch in Tests bewiesen) als kriechfähiges Langzeitkorrosionsschutzmittel, welches eben nicht aushärtet, sondern sich bei Wärme (Sonne!) in Spalten und Ritzen kontinuierlich verteilt und somit versiegelt. Bei den aktuellen noch 2-stelligen Temperaturen ist es weder hart noch zäh, sondern pastös, also verstreichbar, passt sich den Konturen an und wird bei sommerlichen Temperaturen in die Spalten der Blechüberlappungen eindringen.

    Welches Fett in der Lokari Kantenschutzvariante verarbeitet wird, ist mir leider nicht bekannt, und ich kann und will deswegen keine Aussagen dazu treffen. Letztlich erscheint mir laut Deinen Aussagen die Zusammensetzung sehr ähnlich zu sein.

    Der Ursprung dieser "Variante" war eben die Anzahl der Fahrzeuge, die ich mit dem Kantenschutz versehen habe. Lokari hätte mich EUR 140,- gekostet, die "Bastellösung" eben nur knappe EUR 44,-. Und mit dem gesparten Geld wurde der Tank für die Winterruhe befüllt... :)
    HolgerBY
     
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  • HolgerBY hat geschrieben:Klaus, Du wirst lachen...ich habe nicht mal nen Tiefgaragenplatz, sondern muss alles vor der Tür im Freien auf nem Kiesplatz machen. Halle...ein unerfüllbarer Traum.


    Deine Autos werden bestimmt nicht Tag ein, Tag aus im Freien stehen.

    Einen TG-Platz zu haben bedeutet noch lange nicht, das Arbeiten am Fahrzeug dort erlaubt sind.
    Hausordnung nennt sich das.
    Zum Anderen finde ich es nicht fair, das Mitbewohner für mich Stromkosten für Beleuchtung
    der TG mit bezahlen zu müssen. Dazu kommt dann noch der Nacharmereffekt = gleiche
    Recht für Alle und wo dann die Nebenkosten sind, kann sich jeder ausrechnen.
    Somit bleibt mir nur der Besucherparkplatz vor dem Haus für Arbeiten übrig. Diese dann doch eher
    dort geduldet als erlaubt sind.


    HolgerBY hat geschrieben:der Auswahl der Methode. Wenn man es sich leisten kann


    Ob man mehrere Autos und zusätzlich weitere kostenintensive Hobbys sich leistet,
    auf dass das Budget aufgeteilt werden muss, oder ob man sich weniger leistet,
    sich dafür darauf intensiver konzentriert, ist auch eine Überlegung.

    Vergleicht man deine Kosten und den für Karos-Kantenschutz "pro Fahrzeug",
    so ist der Unterschied nicht so gross (als es den Arbeitsmehraufwand rechtfertigt).

    Ach ja, auch wenn in den letzten Jahren die Preise gestiegen sind,
    so ist dein Einkommen doch auch, oder :?:

    So gibt es verschiedene Sichtweisen und Haltungen.
    Sei es drum, wie bereits geschrieben: Jeder wie er gerne mag"!
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  • Und Du wirst wieder lachen:

    Fast alle meine Autos (auch der Senator) stehen immer in der "zerstörerischen" Umwelt. Ich habe nur eine Garage, die aber für jegliche Arbeiten ungeeignet ist, weshalb alles im Freien erledigt werden muss.

    Klar kann man Prioritäten bei den Hobbys setzen...aber dann schränkt man seinen Horizont selber bewusst ein. Ich investiere ich lieber weniger Zeit und Geld für das einzelne Hobby, hab aber dafür an mehr Dingen Spass im Leben! :mrgreen:
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  • Gestern bin ich mach Malching zu dem Opel Autohaus Zeindl gefahren.

    Grund dafür, die Schlüsselnachfertigungen für seinen:
    * Senator A2, 2 Stück
    und die, für seine Kundin ihren:
    * Diplomat V8
    waren Mittwoch zur Abholung fertig.

    Die Neuen, für den Diplomat, habe ich Vorort am Schliesszylinder gleich ausprobiert.
    Passten absolut. Doch der Gute musste auf Grund der schlechten Vorlage 2 Schlüssel
    einsetzen, bis dann der 3te so gut war, das er sein OK bekam. Davon hat er noch
    2 weitere gemacht.

    Die 2 vom Senator konnte ich erst gestern erst ausprobieren. Passten auch absolut.

    Gut, nach dem ich schon dort, bei Opel, war und das Lenkrad seit Kauf etwas schräg steht,
    habe ich gleich die Vorspur vom Monza einstellen lassen. Eine geringe Korrektur war erforderlich.
    Das machte sich bei der 120 km Heimfahrt auch gleich positiv bemerkbar. Das Fahrverhalten
    war ruhiger.

    Herr Zeindl jun. war für sich und für seine Kundin vollenst zufrieden und happy, und ich,
    mit der neuen Spur, auch. Abgesehen davon war es ein schöner Tagesausflug über Land,
    bei besten Wetter.

    Diese Anzeige entstand während der Fahrt dorthin, auf der Brücke über den Inn bei Braunau
    am Inn. Dort ist der Inn gleichzeitig auch die Grenze zw. Österreich, von wo ich kam,
    und Deutschland.
    13 Monate zuvor, auf den Tag genau, zeigte der Tacho: 00.000 km an.
    Dateianhänge
    *
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  • Ein Jahr und ca. 10.000 km ist es her, als der Monza seine letzte Politur erhielt.
    Das habe ich heute spontan geändert. :D

    Schliesslich wird 2016 das Jahr der Langstrecken und Auslandsfahrten.
    Glatter Lack = niedrigerer Spritverbrauch. ;) und auch ein anständiges Erscheinungsbild
    sind die Grundvoraussetzungen.

    Zuvor die obligatorische Handwäsche, wie immer, nur mit klarem Wasser,
    ohne Chemie + mit "echtem" Leder abgetrocknet.

    Summa summarum: Ca. 4,5 Stunden Arbeit.

    Es hat sich gelohnt, man sieht es.
    Ob Spiegelgehäuse, Scheibenrahmen, Gummileisten, Wischerarme oder auch
    der Heckspoiler, alle & alles ist wieder glänzend tief schwarz.
    Der Lack wieder glänzend.
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  • Einen Tag nach der grossen Wäsche und dem Polieren,
    habe ich diese Bilder gemacht:

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