Opel Monza bei seinem 1ten 24 Stundenrennen SPA 1979

Samstag, 01. November 2014, 13:45:59


  • Im Juni 2013 lernte ich Norbert Kelleter bei dem 7° Opel Raduno in Cittadella, Padua, Italien
    kennen. Er war aus Aachen angereist.

    Jetzt stellte mir Robert Kelleter nachfolgenden Bericht zur Verfügung, den ich sehr gerne
    an unsere Monza-Freunde weitergebe.

    Vom Papier hier herein 1 zu 1 übernommen.


    SPA 1979
    das erste 24-Stunden-Rennen für den Opel Monza!


    Nach fünf erfolgreichen Jahren mit dem Commodore B GS/E wandte sich das Abex Pagid Team 1979 dem Monza zu.
    Das Auto wurde im privaten Kreis in einer Rüsselsheimer Doppelgarage nach dem Sportgesetz "Transeuropa" aufgebaut.

    Nun wollte man auch einmal bei dem legendären 24-Stunden-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps starten,
    weil man bereits beim 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring Erfahrungen gesammelt hatte. Laut Meldeliste hatte
    der Monza allein in seiner Klasse 40 (!) Mitstreiter, plus 25 Wagen in den beiden anderen Klassen; Darunter zwei Kadett GT/E
    aus der Schweiz.
    Das GT/E Team Wipf-Jeannnert-Schmid konnten sich mit 3:06"30 leider nicht qualifizieren, wo gegen aber ihre Kollegen
    6 Sekunden schneller waren und zweimal um die Uhr fahren durften. Und wie. Der Kadett C mit den Fahrern Guigard-Plastina-Luiri
    erreichte in seiner Klasse Platz 3 und in der Gesamtwertung ging es auf Position 14.

    Bei der technischen Abnahme staunten die drei Opel-Teams nicht schlecht. Das Renen zählte zu der belgischen
    Rennsportmeisterschaft, und die Autos war viel grosszügiger aufgebaut als es das "Transeuropa"-Regelement vorsah.
    Nach dem Training machten die Monza-Fahrer Johann "Wastl" Weisedinger, Dieter Hackner und Axel Sonntag grosse Augen.
    Zwar waren sie gerade sechs Sekunden vom Trainingschnellesten Hans-Joachim Stuck entfernt, aber das reichte nur für
    Startplatz 33. So eng lag das Starterfeld zusammen!

    Um 15 Uhr wurden dann 50 Wagen ins Rennen geschickt, im Regen. Schon nach einer Stunde gab es die ersten Unfälle.
    Nachdem gleich drei Autos auf einmal in den Leitplanken gelandet sind, gab es eine fast neunzigminütige Safety-Car-Phase.
    Danach war wieder freie Fahrt angesagt. Nach drei Stunden lag der Monza auf Platz 34. Standfestigkeit und gute
    Teamarbeit brachten den Monza nach 16 Stunden auf den vierten Rang.

    Sonntag Morgen gegen 10.00 Uhr war das belgische Fernsehen wieder in der Boxengasse aktiv.
    Aber nicht die Profis waren das Ziel sondern der Opel Monza # 23 des Privatteams aus Deutschland.

    Offenbar lag der gerade von 14,2 auf 6,9 km verkürzte GP-Kurs dem Coupé. Gewechselt wurden nur Reifen
    und Bremsbeläge. Etwas Benzin kam nartürlich auch in den Tank.
    Über die gesamte Renndistanz stand der Monza nur 36 Minuten in der Box. Diese Boxenzeit haben die heutigen Rennwagen in Le Mans.

    Die letzten 4 Rennstundenfuhr der Monza dann aud dem sensationellen dritten Platz, auf dem er schliesslich ins Ziel kam.

    Europaweit war von diesem unerwarteten Erfolg zu lesen. Das französische Magazin "Autohebdo" brachte sogar einen
    halbseitigen Sonderbericht über den Monza.

    Unser Mitglied Dieter Karbowiak inspirierte der Erfolg später zu einem schönen Gemälde für einen privaten Anlass.

    Nobert Kelleter*3890


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    24 Stunden Rennen Mugello 21.-22.06.1980
    Fahrer: J. Weisheidinger - D. Hackner Klassensieger vor H. Herler - H. Schuhmacher D. Barba (auch Opel Monza)
    Gesamtwertung: Pos. 2 Weiheidinger - Hackner, Pos. 6 Herler- Schuhmacher - Barba (Italia), nicht das 79ziger Auto.


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    :k Drivers Gruss Bild


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