Hallo aus Backnang

Sonntag, 25. August 2019, 17:15:23


  • Hallo,
    kurze Vorstellung eines stolzen neuen Monza-Besitzers. Ich habe seit einiger Zeit gesucht - der Monza war für mich als "Opel-Rekord-E"-Kind immer mein (unerreichbarer) Traumwagen - und einen Oldtimer wollte ich schon seit Ewigkeiten, allerdings ein bisschen abseits von R107, R129, A124 und so.

    Nach 1-2 erfolglosen Anläufen lief mir dann aus der Nähe von Stuttgart einer über den Internet-Bildschirm - A1, 3.0E, Handschalter, C-Ausstattung, gut gepflegt, ganz oben offen - alles wie gewünscht. ABER: Mit Faltschiebedach - der Zweitbesitzer hatte offenbar nicht die Nerven, neben allem anderen Sanierungsarbeiten an Kotflügeln, A-Säulen, Schweller auch ein offenbar komplett weggerostetes Schiebedach gesund zu pflegen. Dann kam also ein Britax-Faltschiebedach rein - wie beim Mini. Anfangs war ich sehr skeptisch (Steifigkeit, Windgeräusche, Dichtheit) - war allerdings auf der Probefahrt dann recht angetan von der sehr, sehr luftigen Dachöffnung, der trotzdem noch immer recht steifen Karosserie und den zwar schon hörbaren, aber trotzdem moderaten Windgeräuschen. Und ich fand, irgendwie steht es dem Kleinen ... also dann zugeschlagen.

    Die ersten Probefahrten machten tierisch Freude - der Monza ist so gaaaanz anders als moderne Autos: Niedrige Gürtellinie und tolle Rundumsicht, viel höheres Drehzahl-Niveau, alles ein bisschen schwergängiger und "echter". Und der Motor ist wirklich ein kleines Juwel ... auch wenn 14...15 l/100km durchgehen.

    Nach Aufpolstern der Vordersitze ist jetzt gerade die Mechanik dran - mal schauen, was die Werkstatt meines Vertrauens so alles ans Tageslicht bringt. Vermutlich Stoßdämpfer, Radlager, ein paar Gummidämpfer hier & da. Und Motor und Getriebe sind ein ganz klein bisserl inkontinent. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es mit Abdichten von Tachowelle und Nachziehen der Kettenspannerschraube getan ist ...
    Danach geht's zum Lackierer - wobei ich da stark am Überlegen bin, was ich alles tun sollte. Ein ganz klein wenig Rost am hinteren Radlauf, ein (ausgebessertes, aber nicht geheiltes) Pickelchen am Dach und ein paar nicht sonderlich gut lackierte Stellen am Schweller rechts von der alten Renovierung (das würde ich wohl gern mal unterm Lack ansehen lassen). Ansonsten alles schwäbisch akribisch ausgebessert - u.a. aber auch sehr viele Steinschlagpickel auf der Motorhaube und zwei gut ausgebesserte Roststellen gucken unter dem Heckscheibengummi vor. Hier zweifle ich noch, ob ich Motorhaube und Heckklappe lackieren lasse oder das als "Patina" erhalte :? .

    Herzliche Grüße
    Euer MaKla
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    MaKla
     
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Sonntag, 25. August 2019, 17:38:54


  • Hallo,

    herzlich willkommen hier im Forum.

    Eine schöne Geschichte, die du uns schriebst.

    Viel Spass hier und mit deinem Monza.
    Halte uns auf dem Laufenden.
    :k Drivers Gruss Bild


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Sonntag, 25. August 2019, 17:45:50

Mittwoch, 29. April 2020, 22:49:40


  • Hallo, herzlich willkommen!
    Schöner Monza! Bin ehemaliger Besigheimer, aktuell auf den Fildern und immer an regionalen Kontakten interessiert.
    Bin beim Alt-Opel-Stammtisch, normalerweise jeden zweiten Freitag im Monat in Ilsfeld, jetzt grade natürlich nicht. Bei Interesse gebe ich gerne Kontaktdaten.

    Viel Erfolg bei den Detailverbesserungen, da hab ich auch einiges hinter mir. ;)
    Youngtimer
     
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Montag, 04. Mai 2020, 17:36:04


  • Hallo, immer

    schöner Monza Gratulation dazu!

    Das Thema Lack ist immer zwiespältig, einerseits will man ein möglichst
    perfektes Lackbild, andererseits möchte oder sollte man möglichst viel
    historische Lacksubstanz erhalten - eine Gratwanderung...

    Stehe bei meinem, mehrfach tw. auch mehr schlecht als recht nachlackiertem
    Senator, vor einem ähnlichen Problem. Deiner sieht aus der Ferne allerdings besser aus.

    Gruß Jürgen
    Opel Senator 3.0i CD
    Opel Insignia 2.8 V6
    Saab 9.3II Turbo Cabrio BSR
    Opel GT Roadster
    jogiomega
     
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Freitag, 08. Mai 2020, 13:09:18


  • jogiomega hat geschrieben:
    Das Thema Lack ist immer zwiespältig, einerseits will man ein möglichst
    perfektes Lackbild, andererseits möchte oder sollte man möglichst viel
    historische Lacksubstanz erhalten - eine Gratwanderung...

    Stehe bei meinem, mehrfach tw. auch mehr schlecht als recht nachlackiertem
    Senator, vor einem ähnlichen Problem.

    Gruß Jürgen


    Also wenn eh schon Nachlackierungen vorhanden sind, spricht meines Erachtens nichts gegen eine gescheite Neulackierung. Vorausgesetzt natürlich, man möchte das Geld investieren. Hab daher mittlerweile kein schlechtes Gewissen mehr, meinen lackiert zu haben.
    Aber keine Frage, ein schöner Originallack ist immer das Beste, was man haben kann.
    Youngtimer
     
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Samstag, 23. Mai 2020, 21:08:54


  • Am Ende habe ich ihn jetzt bis zur "Gürtellinie" (Stoßstangen, Schutzleisten) sowie die Heckklappe lackieren lassen - nach ausgiebigerer Betrachtung durch den Fachmann war da doch Einiges im Argen. Vor allem die hinteren Radläufe waren untenherum durchaus etwas löchrig. Und erstaunlicherweise auch das Heckblech um den Auspuff.
    Irgendwann gönne ich mir noch die Motorhaube - aber das hat noch Zeit. Nach neuer Kupplung, neuen Motordichtungen, neuer Wasserpumpe, neuem Zusatzluftschieber, ... ist es jetzt echt erst einmal genug.
    MaKla
     
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