Opel Monza 3.0 E

Sonntag, 07. April 2019, 17:44:15

  • Aus dem Nachlass von unserem verstorbenen Freund Karl (Genold)
    und auf Bitten seiner Schwester habe ich den Auftrag,
    seinen OPEL Monza zu verkaufen.


    *



    Es werden von mir noch Detailbilder gemacht und hier eingesetzt.
    Dazu muss ich hinfahren, wenn mir die Schlüssel zur Verfügung stehen.
    Ebenfalls technische Unterlagen, wie Dokumentationen, die finden sollte.

    Kfz.-Brief ist vorhanden. TÜV hat er.

    Der Monza hat seinen Wert, wird NICHT verschleudert.

    Ernsthafte Anfragen bitte per e-mail an mich:

    gentleman-driver(at)cablenet.de
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Sonntag, 12. Mai 2019, 09:42:53

  • 12.05.2019

    Gerade erhielt ich einen Anruf der Schwester des verstorbenen Karl.
    Sie hat sich inzw. dafür entschieden, dass ihre 2 Neffen sich um den
    Verkauf kümmern, kümmern wollen.
    Resultierend habe ich die Fahrzeugbeschreibung und die Bilder, bis auf eines,
    gelöscht. Ich werde denen NICHT die Arbeit abnehmen, in der Form,
    dass sie hier sich damit bedienen können.

    Ich akzeptiere ihre Entscheidung, zustimmen kann ich nicht. Denn das ist
    gerade das, was "NICHT" im Sinne des Verstorbenen ist.

    Ihr Anruf diente NUR dazu, das sie von mir den Namen, bzw. Telefonnummer
    "meines" Interessenten erfahren wollte. Den ich ihr jedoch NICHT gab.

    An das Sprichwort angelehnt:
    Wenn Hänschen meint, es sei klüger als Hans, bitte, sollen sie es machen.

    Damit bin ich raus und stehe für diesen Verkauf nicht mehr zur Verfügung.
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Mittwoch, 22. Mai 2019, 13:38:25

  • 2. Runde:

    Letzte Woche erhielt ich einen Anruf der Tochter von Karls Schwester.
    Das die Neffen den Monza veräussern, sei falsch verstanden worden.
    Sie möchten doch gerne, das ich diesen übernehme. OK :!:

    Sie fragte mich:
    "Ich hätte doch einen Interessenten. Würde ich ihr die Telefonnummer von
    diesem geben. Sie möchte vor her mit diesem sprechen." :o

    Aha, dachte ich mir. Wenn es blöd läuft, läuft dort dann der Verkauf hinter
    meinem Rücken ab und ich werde übergangen und gehe leer aus. :?:

    Somit setzte ich mich hin, formulierte nachfolgende Info / Vereinbarung,
    die ich ihr per e-mail PDF Format zusandte. Letzt endlich handelt es sich
    um eine Dienstleistung, die erbracht wird.


    Zitat:


    22. Mai 2019


    Hallo Frau ............,

    diese Info dient beide Seiten für eine faire, ehrliche und saubere Abwicklung
    des Verkaufes des Opel Monza von Frau ......... Auch für eine persönliche
    wie rechtliche Absicherung.

    Für eine reibungslose Vermittlung / Verkauf benötige ich dazu:
    * Eine Vollmachtserklärung von Frau ........., dass ich in ihrem und
    für ihren Namen den Verkauf des Opel Monza vornehmen darf. (Mit
    Name + Adresse + Telefonnummer von Frau .........).
    * Kfz.-Schein, Kfz.-Brief in Kopie und die Schlüssel.
    * Letzte TÜV-Prüfung, wenn möglich weitere Dokumente (Historie) zum und
    über den Opel Monza.
    * Mindestens die Telefonnummer von Frau O....... (Zur Terminabsprache,
    wann ich kommen kann).
    * Vermittlungsprovision von 20% aus dem erzielten Verkaufspreis. Ich setze
    einen Verkaufspreis von realistischen 13.500 € als Verhandlungspreis an.
    * Eine vorab a-Konto-Zahlung über 500,-€ auf mein Konto. Diese dient dazu,
    die mir im Vorfeld entstehenden Kosten abzudecken. Wie z. B. die Fahrten
    dorthin, es ist eine Entfernung von ca. 225 km einfach lt. Routenplaner. Der
    Kilometerpreis = 0.30 € / km, den ich in Ansatz bringen muss. Festhalten des
    zeitlichen Umfangs, in dem ich tätig bin. Meine Vorstellung liegt bei 15,-€ / Stunde.


    Ablauf:
    Nach Erhalt / Erfüllung der zuvor genannten Punkte werde ich mit Frau O....
    telefonieren und einen Termin vereinbaren. Vor Ort werde ich mir den aktuellen
    Zustand des Monza ansehen, ggf. Arbeiten für einen Verkauf vornehmen. Dazu
    gehört u. a.: Dieser soll auf 4 Böcken stehen. Hier muss ich ihn Abbocken. Batterie
    an klemmen und zum Laufen bringen. Zeigen sich Mängel / Probleme, wo von ich
    NICHT ausgehe, diese versuchen zu beheben. Sauberkeit, ggf. eine Wagenwäsche
    durch führen. Unerlässlich, sind Bilder machen, für den Kaufinteressenten. Je mehr
    und detaillierter, desto besser.
    Im Anschluss, zu Hause, werde ich die Bilder sichten, bearbeiten. Danach
    entsprechend in meinem Forum präsentieren. Auch in Netzwerken und ggf.
    in öffentl. Portalen wie: mobile.de, Autoscout24, ect..
    Interessentenanfragen beantworten. Besichtigungstermine vereinbaren,
    wahrnehmen und versuchen, es zum erfolgreichen Abschluss zu bringen.
    Der Kaufvertrag ausgestellt auf dem Namen von Frau ..... und die des Käufers.


    Zusammenfassung:
    Prognose. Es wird kein Verkaufserfolg auf die Schnelle werden. Es ist ein Oldtimer
    und der sucht seinen Fan. Diesen zu finden, der ernsthaft an einem sehr gepflegten
    Monza Interesse hat, ist das Schwierigste. Denn der Kreis dieser ist gering. Der Monza
    wird nicht zum kleinen Preis verschleudert. Der Monza hat bestimmt einen höheren Wert,
    nur wenn ich diesen ansetze, ist der Erfolg gleich bei Null, da keiner es für einen Opel
    bezahlt. Mit den genannten VB 13.500 € denke ich einen fairen Kompromiss gefunden
    zu haben. So das auch Karls Wünsche berücksichtigt werden.
    Wenn Sie, bzw. Frau ....... damit einverstanden sind, dann bestätigen Sie mir das und
    erfüllen die eingangs genannten Punkte. Sind diese erfüllt, werde ich unverzüglich tätig.

    Freue mich, wenn diese Info / Vereinbarung Ihr Interesse / Zustimmung findet.

    MfG.

    Zitat ende.



    Nach einigen Tagen erhielt ich einen Anruf. Darin wurde mir in pauschaler
    Version mitgeteilt:

    "Sie nehmen meinen Vorschlag nicht an. Sie werden es anders machen!"

    Nachdem es eine Absage der pauschalen Art war, hinterfragte ich nicht,
    welche Punkte ggf. nicht akzeptabel seien. Ich sagte nur: Ist OK, ist ihre Entscheidung.

    Für mich 2 Punkte, die einen üblen Beigeschmack haben und mich darin bestätigen.

    * Einmal mit dem Kaufinteressent hinter meinem Rücken, vor Vertragsunterschrift
    telefonieren zu wollen. (Die Gefahr für mich, das ich ausgebootet werde).

    * Die Vereinbarung "pauschal" abzulehnen, statt die Punkte detailliert zu nennen,
    bei denen man anderer Meinung ist.


    Meine Interpretation:
    Viel Reibach aus dem Erbe schlagen, keine Aufwendungen für fachliche,
    qualifizierte Dienstleistung erbringen zu wollen. Das mit dem Verzicht auf
    einen Kenner der Szene, seinem Netzwerk und des Modells.


    Fazit für mich:
    Wenn das Kücken meint, schlauer zu sein als die Henne, bitte sehr.
    Sollen sie gerne machen, ich kann damit leben. Sogar so besser, als hinterher
    ggf. böse wie schmerzlich erfahren zu müssen, ausgenutzt worden zu sein.
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