Opel Monza Vorderachsüberholung

Donnerstag, 18. Februar 2021, 07:36:35


  • Kurze Info zu o. g. Arbeit.

    Auf Grund von Alter und Laufleistung waren die Stossdämpfer weich geworden.
    Ein normaler Verschleiss. Also ersetzen.


    Über die Jahre habe ich rare Ersatzteile gesucht, wenn vorhanden gekauft.
    Somit hatte ich alles beisammen, um eine vollständige Überholung der Vorderachse
    durchführen zu lasen.

    * Neue "Gas"-Druck Stossdämpfer von Monro
    * Neue Domlager, original Opel. Einen fand ich in England
    * Neue Stabigummis
    * Neue Querlenker, die mit neuem Traggelenk und neuen Buchsen für
    die Zugstrebe wie für den Schraubenbolzen zur Befestigung am Aschsträger.

    Koppelstangen wurden erst ersetzt.

    Ergebnis:

    * Strammer Geradeauslauf
    * Straffe Federung
    * Sensibler ansprechendes Lenkverhalten
    * Stabileres Fahrverhalten
    * Um ca. 13 mm höhere Bodenfreiheit. Durch Messen Vorher / Nachher

    * Spurstangenköpf, alle, i. O..

    Eine sich lohnende Investition für:

    * Fahrsicherheit
    * Werterhaltung
    * Vorbeugend für weitere daraus resultierende Reparaturen.

    Die Werkstatt hat für die gesamte Arbeit 5 Std. verrechnet.
    (Auf Grund von bester Konservierung, ab Auslieferung mit Dinol / Tuffkote
    und seit meinem Besitz mit Fluid Film AS/R, 400 ml Dose, "KEINE" fest sitzenden
    Schrauben. Nichts fest gerostetes. :D ;) )
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Samstag, 20. Februar 2021, 18:48:41


  • Ja - das habe ich vor einigen Monaten auch machen lassen. Allerdings kommt bei mir nicht ganz so viel Begeisterung auf. Seitdem Vorderachse neu verbuchst und mit neuen Traggelenken versehen ist, habe ich eine extrem "zittrige" Lenkung - d.h. jede kleine Unebenheit reisst am Lenkrad. Muss also die Lenkung nochmal einstellen lassen - Sturzdifferenz li / re is fast 1° und auch die Vorspur ist mit gesamt 0,2' etwas knapp.
    Noch seltsamer ist aber, dass bei Fast-Volleinschlag der Lenkung das Lenkrad quasi selbstständig in den Anschlag "kippt" - d.h. sich nicht auf Mittellage, sonder auf Vollausschlag "zurückstellt". Das "funktioniert" in beide Richtungen und ist selbst bei entlasteter Vorderachse spürbar. Echt seltsam. Hat irgendjemand irgendeine Ahnung, was das sein kann? Sind vielleicht die Traggelenke schief eingepresst?
    MaKla
     
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Samstag, 20. Februar 2021, 19:17:42


  • Ich hatte "neue" Querlenker von Opel. Da war das Traggelenk und beide Buchsen
    bereits drin. Also ab Werk.

    2 Fehlerquellen, die ich kenne:

    * Domlager:
    Im Dom ist eine ca. 4 mm Bohrung
    In der Platte des Domlagers ist ebenfalls diese Bohrung.
    Bei der Montage "müssen" diese übereinstimmen.
    Test: Schraubenzieher reinstecken.

    * Zugstrebe:
    Diese, wenn ganz ausgebaut und "NICHT" gekennzeichnet, kann verkehrt
    eingebaut werden. Das eine Ende ist 76 mm und das Andere ist 74 mm.
    Ich meine, das mit 76 mm in den Achskörper.

    * Buchsen:
    Richtig eingepresst woren?

    Ausser der Spur kann nichts am Fahrwerk eingestellt werden.
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Samstag, 20. Februar 2021, 19:40:51


  • Ja - stimmt, das sind häufig die Ursachen. Aber ich habe beides schon geprüft:
    Domlager: Passt, sind richtig eingebaut. Das Loch im Dom und das Loch im Lager sind auf beiden Seiten übereinander. Ich überlege, das eine Lager evtl. zu verdrehen, weil das den Sturz um rd. 1° korrigiert und damit beide Seiten wieder gleich wären.
    Streben:Sind ebenfalls auf beiden Seiten richtig herum eingebaut. Habe mir extra eine neue Strebe besorgt und mit den eingebauten verglichen.
    Bzgl. Lagern (Gummilager) habe ich die Befestigungsschrauben gelöst und sie dann (bei belasteter Achse) wieder angezogen.
    Insofern bin ich mittlerweile echt ratlos ...
    MaKla
     
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Sonntag, 21. Februar 2021, 07:23:27


  • Eine mögliche Ursache ist mir noch eingefallen.

    * Traggelenk:

    Ist das in seiner Position richtig eingepresst worden :?:
    Ist die Positionsmarkierung beachtet worden :?:

    Sind die Federn richtig herum = Oben / Unten richtig eingebaut :?:
    Sind die Federn-Enden im Federbeinteller richtig positioniert :?:


    Wenn der Sturz vor Ausbau bei dieser Domlagerposition passte,
    dann bringt es nichts, diesen durch drehen des Domlagers zu verändern.
    Das Problem / Ursache liegt woanders.

    Du übersiehst meines Erachtens etwas.
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